


Das Interkulturelle Partner Projekt (IPP) ist ein Projekt der Englischabteilung am Sprachenzentrum, das engagierte deutsche und internationale Studierende aus Nordamerika zusammen bringt. Es läuft im Wintersemester jeweils das ganze Semester lang und besteht sowohl aus der Partnerschaft zwischen einem deutschen und einem nordamerikanischen Studierenden, als auch aus der Teilnahme an zwei interkulturellen Wochenend-Workshops. Für die erfolgreiche Teilnahme können Sie einen Schein und Credits erwerben.
Mit der Hilfe deutscher Studierender soll den im Herbst ankommenden internationalen Studierenden die Kontaktaufnahme in Braunschweig erleichtert werden. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, daß internationale Studierende zwar im Unterricht deutsch lernen und sprechen, sich aber außerhalb des Unterrichts oft in ”Landesgruppen” aufhalten und ihre Landessprache sprechen - oder aber sich in Gruppen mit anderen internationalen Studenten zusammentun, wo eher englisch gesprochen wird. IPP möchte dieser Tendenz entgegenwirken und dazu beitragen, daß unsere internationalen Studierende sowohl deutsche Kommilitonen/innen als auch das Leben in Deutschland wirklich kennen lernen.

Als ersten Schritt füllen alle einen Fragebogen aus, auf dem unter anderem auch nach dem Studienfach und den Freizeitaktivitäten gefragt wird. Wir stellen dann “Partnerschaften” her, bestehend aus einem der nordamerikanischen Studierenden, die im Oktober zum Studium nach Deutschland kommen und einem der interessierten Deutschen. Alle lernen sich bei dem ersten interkulturellen Workshop kennen, den auch alle zusammen besuchen. Danach geht es für die deutschen Teilnehmer darum, den “Partner” möglichst oft bei den eigenen Aktivitäten miteinzubeziehen, also z.B. mitzunehmen wenn man in die Mensa, in’s Kino, oder abends in die Disco geht oder wenn man Sport macht. Auf diese Weise trifft er oder sie Ihre Freunde, die ihn oder sie vielleicht auch mal zu einer Aktivität mitnehmen, und im Idealfall wird er oder sie dann auf diese Weise in einen deutschen Freundeskreis integriert. Zusätzlich trifft man sich alle zwei Wochen nach dem interkulturellen Kommunikationskurs und kann dann auch etwas gemeinsam unternehmen.
Dieses Projekt wird die ganze Zeit über vom Sprachenzentrum betreut. Das ist wichtig zu wissen, denn es bedeutet auch, daß niemand mit Fragen oder Wünschen allein gelassen wird. Und falls jemand keinen rechten Zugang zu dem Partner findet, versuchen wir eine andere Partnerschaft herzustellen.
Die Vorteile für die internationalen Studierenden, die ja hier fremd sind, liegen auf der Hand.
Aber welche Vorteile bietet dieses Programm für die deutschen Teilnehmer?
Am 22. Juni 2010 bieten wir einen Informationsabend an, an dem wir das Programm noch einmal vorstellen und Sie Ihre Fragen stellen können.
Das Treffen findet um 19.00 Uhr in der Mediothek statt (Altgebäude, 1. OG).
Wir wünschen uns natürlich jetzt, daß wir Ihr Interesse geweckt haben und viele von Ihnen gerne mitmachen möchten! Bei Fragen können sich interessierte Studierende auch vorher direkt an die Englischabteilung wenden:
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